In der Thomasnacht, am heiligen Abend, in der Neujahrsnacht und in der Dreikönigsnacht geht der Familienvater mit der mit Glut und Weihrauch gefüllten Rauchpfanne durch Haus und Hof.

Dies geschieht um die bösen Geister der vier Rauhnächte (21.12., 24.12., 31.12. und 5.1.) zu vertreiben.

Dem Vater steht ein Gehilfe zur Seite, der, während der Weihrauchduft in den Räumen verbreitet wird,  diese auch noch mit Weihwasser besprengt.

Mensch, Vieh, Hab und Gut sollten auf diese Weise vor dem Bösen geschützt werden. Ausserdem soll es bei den Bauern ein erntereiches Jahr hervorbringen.

Manche Bauern wandern sogar bis zu dreimal um ihr Gehöft um die Wirkung zu verstärken!