„Bär“ ist der Ursprung des Wortes Percht, welches auch bärtig oder zottelig bedeutet.

Der Percht symbolisiert die unbändige Kraft und die Bedrohung welche von der Natur ausgehen kann. Der Name Percht kann aber auch noch „schön“ oder „glänzend“ bedeuten. Es gibt also Schön- und Schiach-Perchten.

Ursprünglich stammt der Percht aber von einer weiblichen Sagengestalt ab: Frau Perchta oder Berechta.
Durch den Einfluss der katholischen Kirche jedoch wurde diese mit der Zeit zu einer männlichen Gestalt die immer mehr an mystischen und unheimlichen Fähigkeiten gewann.

Heute ist der Percht als dämonische Gestalt schlechthin bekannt, der die verdammten Seelen einfängt  und gerecht bestraft. Seine Zeit sind die Rauhnächte: 24. auf 25. Dezember, 31. Dezember auf 1. Jänner und 5. auf 6. Jänner.

Die Masken sind aus Holz geschnitzt und haben tierische Vorbilder (Wolf, Bär,Adler..) und sind ebenso wie der Krampus mit enormen Reiss- und Fangzähnen ausgestattet. Im Gegensatz zum Krampus haben sie allerdings öfters mehrere Hornpaare um mehrere verdammte Seelen gleichzeitig  aufzuspiessen und danach ihrer Strafe zuführen zu können.

Die bekannten Gasteiner Perchten z.B. hatten auch keine Ohren. Somit mussten sie die Schreie ihrer Opfer nicht ertragen.

 Der Rosschweif ist der ständige Begleiter der Perchten, den er trägt um böse Menschen mit einem Schlag zu bestrafen. Ausserdem waren ursprünglich die Schellen ein klares Symbol für die Perchten, die sich so vom Krampus eindeutig unterscheiden ließen.

Heute gibt es nur mehr vereinzelt Perchten zu sehen, da das Bild der Perchten und des Krampus immer mehr miteinander verschmolzen sind!