DIE SUPERMUTIGEN KRAMPUS FANS

...bist auch du mutig genug dich mit dem Krampus fotografieren zu lassen?

Schick uns deine Fotos von dir und dem Krampus und werde supermutiger Krampusfan!!!

Bild mit Name und Alter an: stoanameapass@gmail.com

Julia, 7 Jahre aus Saalfelden...keine Spur von Angst!

(...ein kleines bisschen unwohl scheint ihr aber doch zu sein!)

Der kleine Krampus

Etwas verlassen stand er da und blickte sich leicht eingeschüchtert um. Dabei hatte der heutige Tag doch so gut begonnen. Heute hatte er nämlich das erste mal mit seinen älteren Brüdern, alles professionelle und erfolgreiche Tuifel, mitgehen dürfen. Darauf hatte er sich schon lange gefreut. Ja, eigentlich seit er denken konnte.

Seine Krampusmutter hatte ihm immer davon erzählt: "Wenn du mal älter bist, dann kannst du auch nach oben gehen. Es wird dir dort gefallen. Die Menschen werden sich ein bisschen vor dir fürchten, es aber auch als Nervenkitzel ansehen dich zu provozieren um dann wieder abzuhauen. Ja, dafür bist du geboren , mein Kleiner!"

Der Krampus hatte sich das immer sehr aufregend vorgestellt. Nur, die Menschen, die konnte er sich nicht so richtig vorstellen. Schauten die auch so aus wie er und seine Verwandten? Also mit zotteligem Fell, Hörnern auf dem Kopf und glühenden Augen? Jeden Tag hatte er sich ausgemalt wie das mal sein würde, wenn er selbst du den Tuifeln gehörte, die nach oben gehen durften um die Leute zu erschrecken.

Und dieses Jahr war es eben endlich so weit gewesen. Er hatte sich lange dafür vorbereitet. In seinem Zimmer hatte er schreckliche Fratzen gezogen und sich dann so im Spiegel betrachtet. Er hatte sich ganz gut gefunden und auch seine Brüder hatten ihm immer wieder beteuert, dass er jetzt wirklich bereit war. Noch heute morgen hatte der kleine Krampus sein Fell präpariert, damit es ja extra zottelig ausschaute.

Ja, und dann war er mit seinen Brüdern nach oben gegangen, besser gesagt gefahren. Gehen wäre einfach zu weit. Seine Mutter hatte ihm nach gewunken und gestrahlt. So wie er auch.

Auf der Erdoberfläche hatte er sich erst mal verwundert umgeblickt. Es war so hell gewesen. Dabei war die Sonne sogar von Wolken verdeckt gewesen, aber überall gab es künstliches Licht. Er hatte sich nicht ganz wohl gefühlt, aber seine Brüder hatten gesagt, das alles in Ordnung sei. Das hatte er ihnen dann auch geglaubt und war hinter ihnen her getrottet. Als er seine Brüder fragte wo sie eigentlich hingingen, erklärten sie ihm, dass sie erst einen guten Platz suchen müssten. Und das es auch noch ein bisschen früh war. So richtig lustig sei es erst, wenn es zu dämmern begann. Erst dann würden sich die Menschen so richtig fürchten. Und außerdem war heute erst der 4. Dezember. Der 5. war der große Tuifeltag und am 6. waren sie auch meistens noch da.

Aber wie gesagt, heute war der fünfte und außerdem war erst früher nachmittag. Sie würden also noch warten müssen.

Und das taten sie dann auch. Von den ganzen neuen Eindrücken etwas verwirrt, hatte sich der kleine Krampus schließlich dann wo hingesetzt und als er wieder aufgeblickt hatte, waren seine Brüder weg gewesen. Einfach so! Sie hatten ihn ganz allein gelassen in dieser großen, hellen, fremden Welt. Zaghaft war er aufgestanden und dann drauf los gegangen. Immer seiner Nase nach, aber seine Brüder hatte er nirgends gesehen.

Ja, und schließlich war er vor einem großen Haus stehengeblieben. Es war hell erleuchtet und mit Zweigen und Lichtern verziert gewesen. Und dort am Eingang hatte er jemanden gesehen - einen Krampus. Der hatte war etwas seltsam ausgeschaut, aber ein komisch ausschauender Tuifel war immer noch besser als gar keiner. Das hatte sich zumindest der kleine Krampus gesagt und war dann langsam zu ihm hingegangen und dann war ganz was schreckliches passiert: Der andere Krampus hatte sich den Kopf abgerissen! Das hatte den armen kleinen Tuifel wirklich verwirrt und als unter dem richtigen Kopf noch ein anderer hervorkam, ein kleiner blasser, war der kleine Krampus davongelaufen.

Er hatte keine Ahnung mehr gehabt, wo er sich befand und schließlich war er stehen geblieben. Wieder befand er sich vor einer dieser großen, hellen Häusern. Ratlos blieb er stehen und blickte sich um. Wenn er wenigstens gewusst hätte, wo eine der Bahnen nach unten, wieder nach hause, gehen würde, dann wäre er sofort nach hause gefahren, aber er wusste nicht wo eine Haltestelle war. Und zu der, wo er mit seinen Brüdern angekommen war, fand er auch nicht mehr zurück.

Tja und deshalb stand er jetzt ratlos und leicht eingeschüchtert am Haupteingang eines großen Einkaufszentrums. Was ihn einschüchterte das waren die Massen von Wesen die ständig an ihm vorbei strömten. Sie blickten gestresst und das ganze Treiben war sehr hektisch. Der kleine Krampus fragte sich, was sich wohl in dem Haus befand, da so viele hinein strömten. Und wer waren die überhaupt? Plötzlich ging ihm ein Licht auf, das mussten die Menschen sein. Er könnte ja mal versuchen einen zu erschrecken!

Als der nächste an ihm vorbei kam, setzte er seine schrecklichste Fratze auf und brüllte den Mann dann an. Dieser blickte nur kurz hoch und sagte dann: "Die werden auch immer schlimmer..." Dann hastete er weiter.

Der kleine Krampus blickte ihm enttäuscht nach und fragte sich erneut, was die Menschen in dem Haus suchten. Er konnte ja einfach mal in das Haus hinein schauen. Vielleicht würde er dort ja eine Antwort auf seine Frage finden.

Im Geschäft drinnen war ebenfalls alles hell erleuchtet und mit Tannen- und Fichtenzweigen geschmückt. Die Menschen hasteten auch hier hektisch herum. Manchmal blieben sie kurz stehen und nahmen etwas von den Sachen, die auf vielen Regalen überall im Haus plaziert waren. Dann hasteten sie wieder weiter.

Inzwischen hatte sich der kleine Krampus an die Helligkeit, die Menschen und die Hektik gewöhnt. Seine natürliche Neugier erwachte und er beschloss, sich in dem Gebäude mal umzusehen. Was es da alles für Sachen gab! Viele hatte er noch nie in seinem Leben gesehen, andere kamen ihm bekannt vor aber bei den meisten fragte er sich, wofür sie eigentlich gut waren.

Manchmal warfen ihm die Menschen kurze Blicke zu. Vor allem die kleinen Menschen. Die versteckten sich dann hinter den großen Menschen und gingen schnell weiter. Als das der kleine Krampus bemerkte, freute er sich. Er war also doch angsteinflösend. Damit war sein Selbstvertrauen wieder hergestellt und er sah die Welt gleich viel positiver. Ja, er konnte den Tag wieder richtig genießen.

Fröhlich ging er weiter und dann entdeckte er etwas wirklich Tolles! Kleine Figuren, die ein bisschen wie er ausschauten. Sie standen zu hunderten nebeneinander. Fasziniert betrachtete der kleine Krampus diese Figuren. Dabei beobachtete er, dass immer wieder Menschen eine der Figuren nahmen und dann weiter gingen. Daher nahm er sich ebenfalls eine dieser Figuren und betrachtete sie dann neugierig. Was man wohl damit machen konnte? Der Tuifel hob die Figur zu seiner Nase und schnupperte daran. Roch interessant, aber nicht nach Tuifel. Nein, der Geruch erinnerte ihn an etwas anderes. Jetzt schüttelte der kleine Krampus die Figur, aber dadurch wurde er auch nicht schlauer. Naja, vielleicht würde er später ja noch rausfinden wozu diese Figur gut war. Jedenfalls würde er sie mitnehmen.

Er ging weiter durch das Gebäude. Irgendwann wurde es ihm hier aber zu langweilig und er suchte daher nach einem Ausgang. Es war gar nicht so einfach einen zu finden und außerdem gab es vor den Ausgängen noch eine Hürde. Da standen viel kleine Zellen und in jeder dieser Zelle saß ein Mensch. Und hinter diesen Zellen stellten sich die Menschen an. Ein sehr seltsames Verhalten fand der kleine Krampus, aber vielleicht war das ja ein Ritual bei den Menschen.

Da er aber kein Mensch war und auch nicht verstand wozu das gut sein sollte, drängte er sich an einer der Schlangen vorbei. Den Menschen schien das nicht zu gefallen, da sie ihm was nach riefen und die Worte klangen nicht gerade freundlich. Aber der kleine Krampus konnte das Ende der Schlange schon sehen und ließ sich daher von den Menschen nicht irritieren. Und endlich hatte er es geschafft, er hatte die Zelle hinter sich gelassen, aber was war das? Plötzlich stand der Mensch in der Zelle auf und ruderte mit den Armen und sagte auch etwas. Der kleine Krampus zuckte mit den Schultern. Der Mensch meinte sicher nicht ihn! Daher ging er unbeirrt weiter auf den Ausgang zu, aber als er gerade raus treten wollte, wurde er plötzlich festgehalten.

Zwei Menschen hatten ihn am Arm gepackt. Er blickte sie verwirrt an und konzentrierte sich dann auf ihre Worte. Was sagten sie? Er verstand irgendwas von: "Stehen bleiben Freundchen.... zahlen.... Polizei...." Er konnte sich auf diese Worte keinen Reim machen und blickte die Menschen daher nur verständnislos an. Und dann versuchte ihm einer der Männer die Figur aus der Hand zu nehmen. Der kleine Krampus wollte sie aber nicht loslassen und hielt sie daher fest und was passierte dann? Die Figur zerbrach! Erstaunt blickte der Krampus auf die Reste in seiner Hand. Und jetzt wusste er auch wieder woran ihn der Geruch erinnert hatte - es handelte sich um Schokolade. Einmal in seinem Leben hatte er Schokolade gegessen und die hatte ihm nicht besonders geschmeckt. Wenn das so war, dann brauchte er die Figur, oder deren Reste, ja eh nicht mehr. Er ließ sie daher fallen. Vielleicht war es ja das was die beiden Menschen wollten - die Schokolade. Diese warfen auch tatsächlich einen Blic

k auf den Boden, blickten dann aber wieder hoch und redeten wieder auf den Krampus ein. Diesem wurde es jetzt aber zu dumm und daher brüllte er die beiden Menschen an. Diesen schien das nicht zu gefallen - im Gegenteil, sie zerrten jetzt an seinem Kopf. Da das, was ihrer Meinung nach eine Maske war, aber nicht abgehen wollte, wurden sie langsam unsicher. Und da dem Krampus überhaupt nicht gefiel, was sie da machten, brüllte er erneut und kämpfte sich dann frei. Schließlich war er ein Tuifel und daher hatte er auch einiges an Kraft aufzuweisen. Auch wenn er noch nicht ganz ausgewachsen war.

Endlich konnte er sich wieder frei bewegen und marschierte daher aus dem großen Haus heraus. Draußen war es inzwischen dunkel geworden und es waren auch etwas weniger Menschen unterwegs. Dafür sah er jetzt mehr, die ausschauten wie er. Vielleicht würde er ja jetzt seine Brüder wieder finden!

Voll neuen Mutes ging er los. Immer wenn ihm ein Mensch über den Weg lief, zog er eine Fratze und brüllte auch leise. Die meisten Menschen erschraken, aber besonders Spaß machte es ihm, wenn sie dann auch weg rannten.

Und dann rannte plötzlich eine Gruppe von Menschen, sie waren eher klein, auf ihn zu und schrien dabei erschreckt. Er fragte sich warum die so rannten aber kurz darauf war ihm das klar. Hinter den Menschen rannten drei Tuifel her und brüllten gar fürchterlich. Für den kleinen Krampus war es aber nicht fürchterlich. Nein, an den Stimmen erkannte er ihre Stimmen. Er stimmte ein Freudengebrüll an und rannte ihnen dann entgegen. Als die Menschen ihn sahen, kreischten sie entsetzt auf und zerstreuten sich dann in alle Windrichtungen. Aber der kleine Krampus bekam das gar nicht mehr mit. Er warf sich in die Arme seiner Brüder und war wirklich froh.

Diese erzählten ihm, wie erschrocken sie waren als er plötzlich verschwunden war und das sie ja so froh waren ihn wieder zu sehen und das sie jetzt am Besten gleich nach hause fuhren.

Der kleine Krampus hatte da nichts einzuwenden. Er war nämlich schon etwas müde von dem Leute erschrecken und außerdem wollte er Zuhause von seinen Erlebnissen erzählen!

Die schrecklichste Geschichte

Simon glaubt er spinnt, jetzt ist schon der 7. Dezember und noch immer kein Nikolaus.

"Ich halt´s nicht aus. Wo ist der Nikolaus?" Simon geht zur Haustür hinaus und sieht den Krampus und den Osterhasen und noch viele andere.
Sie sagen: "Hilf uns, der Nikolaus ist gefangen worden."
Darauf meint Simon: "Das hab ich auch schon bemerkt."
Ein Mann namens Königmännchen hat ihn gefangen genommen.
Simon macht sich sofort auf die Reise. '
"Aber, aber! Der Zauberstab fehlt dir noch.", sagt der Krampus.

 

"So, jetzt geh!" Mamamia, Simon muss durch ein Labyrinth.
"Geh einfach den Schlangenweg auf der Karte. Aber sei auf der Hut.
Das Königmännchen hat einen großen Zauberstab!"
Simon geht und geht bis es Abend wird.
Auf einmal kommt das Königsmännchen und Simon wird in einen Floh verwandelt.
Aber gleich darauf kommt der Nikolaus und verwandelt ihn zurück. Das Königsmännchen wird als Strafe auf den Mond gebeamt, weil es dann nichts mehr anstellen kann.

Wie der Opa den Nikolaus erschossen hat

Es war am 5.Dezember 1990, einem Mittwoch. Der ganze Tag war neblig, feuchtkalt und der späte Herbst zeigte,

das er schon bald seine Herrschaft an den Winter abtreten würde.
Auch die Tage wurden immer kürzer, um 17 Uhr war es schon finster. Viele Leute in der Stadt hatten Asthmabeschwerden und die Rettung war oft unterwegs.
Und jetzt, man beachte das Datum, natürlich auch die Höllensöhne mit ihren Ruten und Ketten, brummend und rasselnd.

Meine kleine Enkelin Christina, jetzt macht sie gerade ihren Führerschein, war bei den Nachbarskindern in unsrer Terrassenhaussiedlung einen Stock tiefer im Erdgeschoss. Sie spielte mit Christoph und Martin und war leicht nervös, denn die Krampusse liefen herum und man weiss ja nie.
Martin der ältere nahm die Sache gelassen, er war ja schon 9 jahre und kannte sich aus. Der Chef sozusagen.
Und alle warteten auf den Nikolaus, der bestellt und mit dem Spickzettel samt den aufgelisteten guten und den weniger guten Taten und mit einem Sack voll Schleckereien für die braven Kinder unterwegs war.
Plötzlich gab es ein Riesengetöse im Vorgarten vor dem Fenster. Kettengerassel an den Scheiben und auf einmal ging das Fenster nach innen auf da es anscheinend nicht richtig verriegelt war. Ein Krampuskopf mit einer richtig furchterregenden Krampusmaske schaute herein, vom Pelz sah man auch noch genug und mit der Rute hat er auch noch rumgefuchtelt. Da hat es sogar dem Chef die Rede verschlagen und er ist ganz blass geworden. Käsemäßig.
 

 

Ja, und erst die beiden kleineren, Christina und Christoph, die sind ganz fürchterlich erschrocken und sie zitterten die Armen. Ich dachte für mich, jetzt haben sie einen Schock fürs Leben und da müssten wir was machen. Zuerst wurde das Fenster wieder verriegelt und dann sagte ich zu den Kindern: "Das werden wir gleich haben" und wollte zur Tür hinaus um nach dem Rechten zu sehen. "Nein Opa, bleib da. Du kannst jetzt nicht rausgehen sonst nimmt er dich mit." " Ich hole nur meinen Revolver und dann werden wir schon sehen" beruhigte ich die kleinen und lief einen Stock höher um mir meine Smith & Wesson, Kaliber 357 MAgnum zu holen und dann war ich schon wieder unten und feuerte einen Schuss in den Dezemberhimmel. Wer eine 357 Magnum kennt, weiß was die für ein Getöse macht.
Dann lief ich noch ein Stückchen ums Eck und setzte noch so einen Ohrenzuknaller.

Zurück zu den kindern sagte ich: " Also beim ersten Schuss da ist er mir noch ausgekommen, aber beim zweiten hab ich ihn sicher derwuschen. ihr braucht jetzt keine Angst mehr zu haben" Es war ihnen die Erleichterung über die abgewendete Gefahr direkt anzusehn. Keine 5 Minuten später kam zufällig ein Rettungsauto mit tatüü tataaa in die Siedlung gefahren. Dazu musste vorher ein Schranken geöffnet werden da sonst keine Autos fahren dürfen und können. "Holen sie jetzt den Krampus ab?" "Ja, jetzt wird er ins Spital gefahren!"

Kurz darauf kam dann der lang ersehnte Nikolaus, es wurden die Gedichte aufgesagt, die Leckereien verteilt und der Nikolaus, der von all dem vorangegangenem nichts wusste verabschiedete sich mit den Worten: "Und das ihr mir alle schön brav bleibt, weil sonst muss ich euch den Krampus schicken, der versteht keinen Spass!"
"Den hat aber der Opa schon erschossen und die Rettung hat ihn ins Spital geführt" tönte es aus Kindermunde.
Auch im Kindergarten und in der Schule vom Martin machte die Geschichte vom erschossenen Krampus bald die Runde und der Opa wurde dort eine ausgesprochene Respektperson und als Held gefeiert!

Alex und der Nikolaus

Dick und weich fallen heute abend die Schneeflocken. Alex sitzt am Fenster und schaut ihnen zu. Manchmal weht der Wind durch die Schneeflocken hindurch und ein Flockentanz beginnt.

Alex denkt noch einmal daran, was heute im Kindergarten geschehen ist.

Der Nikolaus war auf Besuch. Alle waren ganz aufgeregt.

Auf einmal polterte und rasselte es an der Tür. Der Krampus ist da!

Alex hatte irrsinnige Angst, weil der Krampus so unheimlich aussah. Lola fing zu weinen an.
Das wollte Alex dann doch nicht. Aber sie wurde ganz still und versteckte sich hinter einem großen Kasten.

Vorsichtig schaute sie dahinter hervor. Der Krampus machte ein wildes Gesicht und auf dem Kopf hatte er zwei Hörner! Und an den Füßen hatte er .... „hm?!“ ... ROSAROTE Turnschuhe!

Da mußte Alex lachen. Ein Krampus mit rosaroten Turnpatschen! Auf einmal war die Angst weg. Alex lief geschwind zum Nikolaus und holte sich ihr Nikolosackerl mit Mandarinen, Nüssen und Keksen.
Der Nikolaus lobte sie, weil sie immer so schöne Sachen bastelt. Da wurde Alex ganz stolz.
Sie schüttelte dem Nikolaus die Hand und bedankte sich für das Geschenk.

Stolz und zufrieden vom Lob blickte Alex den Krampus an und jetzt fielen ihr wieder die rosaroten Turnschuhe ein. Sie mußte kichern und begann zu lachen und dann gab sie dem Krampus auch die Hand.
Dabei schaute sie ihn an und sagte:
„Pfiat di Krampus, und nächstes Jahr wünsch` ich mir vom Nikolaus solche Turnpatschen, wie du sie hast!“

Da wunderte sich der Krampus, schaute auf seine Füße und auf einmal fing er auch an zu lachen.