Aperschnalzen

Mit einer bis zu 4m langen Peitsche ("Goaßl") wird rhytmisch geschnalzt und geknallt. Dieses erforert sehr viel Übung und Geschick

Ende Jänner, Anfang Februar wird in kleinen Passen (Gruppen) zu 9 Leuten geschnalzt. An den Preisschnalz -Wettbewerben wie an Auftritten bei Trachtenfesten und anderen öffentlichen Veranstaltungen (1972 bei der Eröffnung der Olympischen Spiele) nehmen meist 60-70 Passen teil.

Das Aperschnalzen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts wiederbelebt, und wird heute von der 1957 in Saaldorf gegründeten bayrisch-salzburgerischen Schnalzvereinigung "Rupertiwinkl" veranstaltet. Frühere, über die sportlich demonstrative Funktion hinausgehende, Deutungen im Sinne eines Glaubensgebundenen Lärmbrauchs (Winteraustreiben) sind ungewiss. Man kann aber durchaus davon ausgehen: aper = schneefrei